Ischgl 2013 – Die Entstehungsgeschichte

Vor langer Zeit im 13. Jahr des 21. Jahrhunderts, der klirrende, kalte Winter neigte sich langsam aber sicher dem sich wohlverdientem Ende entgegen,

als sich eine wagemutige, tapfere Ansammlung tollkühner Gefährten selbstlos auf den Weg über Feld und Wiese, Berge und Flüsse machte um den sich langsam verabschiedenden Schnee die letzte Ehre zu erweisen.

Zwei einsame Genossen, Sir Maayr und sein treuer Wegbegleiter Minit aus dem höchsten Norden des Landes, auf den weiten Pfad sich machten Richtung Süden.

Es vergingen Stunden, derer zwei, ehe sich drei weitere Seelen, Ritter Marco , dessen angehende Gemahlin Bella und Knappe Timmi, sich ersten Zweien anschlossen.

Vom langem Weg, die Kehlen kratzig und trocken, war es Ritter Marco welcher die heikle Lage mit diversen kühlen Cervisia zu meistern vermag. Vom Cervisia berauscht, der Weg gen Süden verflog wie im schlaf, das Zählen der Stunden nicht mehr von Nöten war, das Ziel Ischgl war da.

Seit jeher wird im Jahresrhytmus wiederkehrend, dem Schnee und den Tarvernen in Ischgl die Ehre erwiesen. Gegründet durch fast zwei handvoll aufopferungsvoller Kämpfer und einer Kämpferin, fand dieses Heer schon im folgendem Jahr einen ansturm von Mitstreitern. Die Geschichte besagt, so erzählt man sich, das sich selbst zur jetzigen Zeit noch immer tapfere Mannen und Damen finden um dem Brauch gerecht zu werden.

 

Hochachtungsvoll

Sir Daniel Meier zu Farwig